trans.sport

von Simon Krebs und Stefan Baltensperger

 

Die Installation trans.sport entstand für das Festival Kunstexpander, das unter dem Titel édition sportive im Sommer 2008 stattgefunden hat. Ein 20“ Frachtcontainer dient der Klanginstallation als Resonanzkörper. Klänge dringen durch die Wände von Innen nach Aussen.

Die Geräusche sind eine Mischung aus aufgenommenen Sequenzen sportlicher Aktivitäten wie das Atmen eines Sportlers oder das Rattern eines Fahrradrades und synthetisch generierten Klängen. Je nach Standort des Betrachters sind die Klänge und Geräusche klar und präzis wahrnehmbar oder vermischen sich zu Geräuschkulissen.
Im veränderten Kontext vor dem Kunsthaus Aarau wurde der Container, den wir als Ikone der Globalisierung verstehen, zur Skulptur im öffentlichen Raum. Die starken Gebrauchsspuren der Einheitsbox laden das Objekt zusätzlich auf.
Es entsteht ein Spannungsfeld, das den Betrachter weit über das Thema Sport hinweg trägt.

 
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Technische Erläuterung
Mittels acht Vibrations-Schallwandlern, die von innen am Container befestigt sind, werden die stählernen Wände punktuell zum Vibrieren gebracht. Dadurch wird von aussen Schall hörbar.
Ein Computergesteuertes 8- Kanal Audio- Interface dient als zentrale Steuereinheit der Installation.
Für die Klangcollage werden isolierte natürliche Geräusche, und synthetische ringmodulierte Klänge verwendet.
Je nach Standort des Betrachters sind die Klänge und Geräusche klar und präzis wahrnehmbar oder vermischen sich zu Geräuschkulissen.

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Bild: „trans.sport“ im September 2008 vor dem Kunsthaus Aarau.